ANFÄNGERGLÜCK

Seit Ewigkeiten schleiche ich im Netz auf den SM-Seiten herum. 

Diese Faszination einer schönen Frau zu Willen und  ihr schutzlos ausgeliefert zu sein,

d.h. sich ihr komplett  anzuvertrauen übt den besonderen Reiz für mich aus.

Dann war da aber noch die Angst vor Gewalt und Schmerz oder gar Willkür der Herrin meiner Wahl,

die mich immer wieder zögern ließ...

....Dabei habe ich die eine und andere dominante Schönheit per Telefon bemüht, 

dann aber doch – immer rechtzeitig – wieder die Terminvereinbarung  abgesagt. 

 

Viele Stunden habe ich so vor dem Computer zugebracht und mich in einer Welt verloren,

in die ich mich doch nicht traute…

Die nächste Woche sollte ich allein sein, niemandem muss ich Rechenschaft über meinen Verbleib ablegen.

Endlich will ich wissen, ob meine Phantasien, mein durch Bilder und Berichte erzeugtes Kopfkino realistisch ist. 

Ich rief im Studio „MZ Labyrinth“ an um mich über die Anwesenheit einer Gastdomina zu erkundigen.

Lady Viola nahm das Telefonat an und gab mir in einer so natürlichen und lockeren Art Auskunft,

die in mir ein vertrautes Gefühl auslöste.

 

Erotik war da noch(!) überhaupt nicht im Spiel. Ich wurde neugierig und machte mich schlau.

Bisher hatte ich diese Lady einfach – Lady Viola bitte verzeihen Sie mir heute – ignoriert.

Auf Ihrer Seite sah ich zierliche wunderschöne Frau, die auch auf Ihren Bildern eine besondere Natürlichkeit ausstrahlte.

Ich las den Bericht vom Sklaven Bernd, das Erlebte eine ganze Nacht mit Lady Viola beschrieb.

Das oder jedenfalls Ähnliches wollte ich auch! Ich rief erneut im Studio an und bat Lady Viola um eine derartige Nacht,

wohlwissend, dass es kein Drehbuch gibt und es alles anders kommen kann.

Sie vereinbarte mit mir einen kurzfristigen Termin. Am übernächsten Tag sollte ich im Studio erscheinen.

Diese Zeit begann für mich unerträglich zu werden.

Das Kopfkino spielte total verrückt. Ich hielt es nicht mehr aus und rief sie bereits am nächsten Morgen an,

ob ich nicht schon am selbigen Abend kommen könnte. War ich froh, dass Sie es für mich einrichten konnte!

Ich wollte noch vorschlafen um möglichst ausgeruht der Lady für die Nacht zur Verfügung zu stehen.

Es ging nicht, meine Gedanken kreisten nur um diese Frau und ihre magische Macht auf mich.

Schließlich habe ich mich jahrelang nicht getraut und dann innerhalb einer  Stunde

einen Termin für eine Langzeitsession vereinbart – mit einer Domina,

die ich ja gar nicht treffen wollte. Klar war Ihre Skepsis groß, dass ich Sie versetzen könnte.

 

Dann stand ich doch vor Ihrer Tür. Herzlich hat sie mich empfangen und im Vorgespräch meine Vorlieben und Tabus abgeklärt.

So richtig helfen konnte ich ihr dabei wohl nicht. Bis auf wenige Dinge bin ich von allen Praktiken fasziniert,

aber ob der damit verbundene Schmerz in mir wirklich Lust auslöst!? Das konnte ich nicht beantworten.

Lady Viola hatte es wohl nicht leicht mit mir…

 

Entkleidet und frisch geduscht durfte ich Lady Viola auf allen Vieren vom Bad in das Bondage-Zimmer folgen. 

Mit spielerischer Leichtigkeit verknotete sie die Seile und fesselte mich bis zur absoluten(!) Bewegungsunfähigkeit.

Ich war fasziniert von dieser Perfektion fest genug um sich nicht bewegen zu können,

aber nicht zu fest wo sich dann das Seil in die Haut schneiden könnte.

Genauso hatte ich es mir in meinen kühnsten Träume vorgestellt, hypnotisiert von Ladys Schönheit stehe ich gefesselt vor ihr,

atme ihr Parfüm auf der Haut tief ein, genieße jede kleine Berührung und suche ihre Nähe.

Dabei gebe ich mir Mühe nicht umzufallen:-) Sie erlaubt mir, mit den Lippen und der Nase ihre Schulter und ihren Nacken zu berühren. Mehr als ich mir erträumte! Ich war tatsächlich benommen,

zitterte vor Aufregung in den Beinen. Nach dem leichten Brustwarzenspiel nahm sie mir

mit der – aus Bernds Bericht mir bereits bekannten - Schweißerbrille die Sicht.

Ich befürchtete eine härtere Gangart, stattdessen wurde ich mit etwas gestreichelt,

dass so sanft und zart war, als wollte man ein Baby streicheln. Ich sollte dieses „Gerät“ erraten.

Wir einigten uns später auf „SoftIgel-Handschuh“. Als nächstes zog Lady Viola mich in die Mittelalterkammer.

Wieder war ich von Lady Viola’s „Spiel“ mit den Seilen beeindruckt. Selbst wenn ich gewollt hätte,

ich war chancenlos schnell fixiert auf der Streckbank fixiert. Die berüchtigte Brille vor Augen,

hörte ich nur das Rascheln von Folie. Ich bekam Angst, dass sie mir eine Tüte über den Kopf ziehen würde.

Stattdessen wickelte sie mich in Frischhaltefolie noch fester ein.

Auf den Geschmack gekommen, freute ich mich, dass sie meinen Schwanz und die Brustwarzen frei legte.

Die Erregung war mir deutlich anzumerken. Ich zitterte noch immer…

 

Lady Viola legte ihre Zauberhände auf mich und nahm mir so die letzte Anspannung.

Ich fühlte mich komplett als ihr Spielzeug, welches sie behutsam benutzte um es nicht kaputt zu machen.

Ich war gern ihr Spielzeug, fühlte mich in der Rolle richtig wohl.

Ich war schon allein von jeder ihrer Berührungen elektrisiert. Lady Viola legte an den frei gelegten Stellen Elektroden an.

Es begann eine besondere Wärme meinen Körper zu durchströmen.

Das berühmte „Kribbeln unter der Haut“ bekam für mich eine neue Bedeutung.

Schön, wie sich die Lady über ihr „funktionierendes Spielzeug“ freuen kann.

Sie ließ mich allein.

Begeistert und erregt von den ersten Erlebnissen in einer mir neuen Welt, setzte das Kopfkino ein.

Ich spielte verschiedene Wunschszenarien mit dieser einzigartigen, dominanten und vor allem einfühlsamen  Frau durch.

Das Schlagen Ihrer Absätze, Ihre erneute Anwesenheit erregte mich.

Der Duft von ihrem Parfüm erfüllte den mittelalterlichen Raum.

Nicht zu sehen, was passiert – diese Ungewissheit – kann wohl nur dann stimulierend wirken,

wenn man dieser Frau komplett vertraut.

Das Bild dieser nicht zu unterschätzenden Frau hat sich tief in mir eingebrannt.

Wenn ich also auf einen Sinn verzichten soll, dann das Sehen! Tasten, Riechen und Schmecken sollten mir in dieser Nacht noch ungeahnte Erlebnisse bescheren.

Ok, beim Nachtmahl hätte ich auch auf das Schmecken verzichten können.

Dafür wurde ich aber bei hausgemachten Kartoffelgratin und Currywurst:-) mit dem Sehen belohnt.

Bevor es aber so weit war, bestückte mich Lady Viola noch mit drei Nadeln, jeweils eine an den Brustwarzen und eine am Schwanz.

Mit ihren geschickten flinken Händen hätte es mir wohl nichts – ok, etwas übertrieben – ausgemacht, ein Nadelkissen für sie zu sein. Nach dem Essen noch mit Nachtisch belohnt, folgte ich der Lady in den Roten Saal.

Hier durfte ich die Füße der Lady waschen, massieren und einölen.

Solche wunderschönen ja niedlichen kleinen Füße hatte ich noch nie in den Händen halten dürfen.

Weil ja in den hohen Absatzschuhen auch die Waden viel zu tun haben, durfte ich auch diese massieren.

Es gibt für mich nichts Schöneres, als dieser zauberhaften Lady zu Füßen zu knien und ihre Beine zu massieren.

Es machte mir viel Freude. Das Öl wollte einfach nicht einziehen:-) Ich sah von unten eine Lady auf dem Thron sitzen,

die auch mir vertraute, die Augen schloss und nur einfach genoss.

Wir haben wohl beide schmerzfrei diese Momente für sich wohltuend empfunden.

Selbst mein kleiner Schwanz wurde neugierig und richtete sich auf. Zum Glück für die Lady unbemerkt.

Während sich die Lady  ihre Strümpfe und Stiefel – leider selbst:-) – wieder anzog, befahl sie mir,

mich auf die nebenstehende Bank zu legen. Wieder war ich flink und fest am Tisch mit den Seilen fixiert.

Unglaublich wie diese zarte Frau es versteht, Ihr Spielzeug derart schnell und sicher zu verstricken! Die (berüchtigte) Brille  auf,

drehte sich der Tisch kopfabwärts.

Bisher glaubte ich immer im Besitz aller Sinne zu sein.

Aber mir fehlte wohl der Vergleich. Noch nie „lag ich Kopf“. Was dann folgte, war besser als jeder bisher erlebte Sex.

Meine Ohren waren zwischen ihren Innenschenkeln. Mit dem Vibrator bearbeitete Lady Viola meine Brustwarzen.

Gefesselt, bewegungsunfähig

– fühlte ich mich trotzdem frei wie ein Vogel.

Paradox, denn ich windete mich vor Lust und stöhnte wie noch nie.

Ich hatte einen süßen unbeschreiblichen Geschmack auf der Zunge, den ich nicht mehr loslassen wollte.

Ich war im siebenten Himmel angekommen!

 

Jetzt weiß ich warum Lady Viola auch als Viola Fly bekannt ist...